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07.04.2020

Vom Inhalt zum Lebenslauf

Du weißt wahrscheinlich grob, was in deinem Leben so passiert ist. Was dir fehlt, ist ein Rahmen für all das. Mit Struktur und deiner persönlichen Note ist der schnell gemacht.

Nun haben wir schon alle viel erlebt in unserem Leben. Schule, Studium oder Ausbildung – ja vielleicht sogar beides – und hier und da noch ein wenig Berufserfahrung. Um das alles in einen gut lesbaren Lebenslauf zu gießen, braucht es eine übersichtliche Form und einen Hauch Individualität.

Dein Lebenslauf in alter Frische

Es gibt einige Sachen, die in deinem Lebenslauf einen festen Platz haben. Schon aus praktischen Gründen ist es sinnvoll, Eckdaten wie deinen vollen Namen, deine Anschrift und Kontaktdaten anzugeben. Mit Geburtsdatum und Geburtsort vervollständigst Du die klassische Kopfzeile und kannst nun anfangen, deinem Lebenslauf eine individuelle Note zu verleihen. Du kannst herausstechen, indem Du deine angestrebte Position nennst, bevor Du in das typische Format mit Ausbildung und Berufserfahrung einsteigst.

Inhaltlich punkten

Mann dunkt schwarz weiß

Der Kern deines Lebenslaufes ist und bleibt deine berufliche Erfahrung und schulische Ausbildung. Es hilft, sich bewusst zu machen, warum sich der Personaler deine Lebensgeschichte überhaupt durchliest. Ihm geht es nämlich in erster Linie darum, einen Eindruck von deinen Fähigkeiten und persönlichen Talenten zu bekommen. So kann er abschätzen, ob Du das mitbringst, was er sich für die offene Stelle vorstellt. Ein Schulprojekt, bei dem Du die Organisation übernommen hast oder dein Engagement im Sportverein können etwa für Organisationstalent und Teamfähigkeit sprechen.
Nun kannst Du zwar nicht ändern, was Du in deinem Leben gemacht hast aber Du kannst es der Stelle entsprechend auslegen. So nimmst Du dem Personaler die Detektivarbeit ab und stellst dich gleichzeitig so dar, wie Du von ihm wahrgenommen werden möchtest.

Mit Struktur und rotem Faden

Ein übersichtlicher Lebenslauf legt alles wichtige offen, was es über dich zu wissen gibt.
Damit der Personaler auch gleich mit den aktuellsten Informationen in Kontakt kommt, bietet sich der amerikanische Aufbau an. Das heißt konkret, dass die neuesten Stationen am Anfang stehen und die älteren dem zeitlichen Ablauf nach folgen. Wenn dein Schul- oder Uniabschluss das aktuellste Thema sind, kannst Du auch chronologisch vorgehen. Hauptsache Du wählst einen Stil und bleibst ihm den ganzen Lebenslauf über treu.

Schlank und relevant

Dein Lebenslauf lebt von den Stationen, die Du durchlaufen hat. Vor allem, weil sie in irgendeiner Weise dazu beigetragen haben, dich zu formen. Der Personaler interessiert sich dabei für die Fähigkeiten und Talente, die dich ausmachen. Ein kurzer Stichpunkt, in dem Du erzählst, was Du während einer Station gelernt hast, hilft dem Personaler, deine Kompetenzen ausfindig zu machen. Was hast Du in einer Stelle gemacht? Welche Erfolge konntest Du verbuchen? Bei der schulischen Ausbildung bietet es sich an, relevante Abschlussnoten zu erwähnen.

Mit Bezug zum Zug kommen

Es gibt mehr über dich zu erzählen, als nur das Grundgerüst aus Erfahrungen und Ausbildung. Deine Praktika und Nebenjobs können ein guter Weg sein, um zu untermauern, was Du kannst und was dich ausmacht. Wenn Du etwa schon zu Schulzeiten in einem Buchladen gejobbt hast, wird das den Personaler von einem Verlag interessieren.
In Richtung Soft Skills ist viel über deine Interessen und Hobbys zu holen. Wenn Du zum Beispiel in deiner Freizeit zeichnest, kannst Du das in deinem Lebenslauf für die Stelle als Architekturzeichner gerne erwähnen. Ob es ein Praktikum oder deine Hobbys sind, wenn Du eine sinnvolle Verbindung zur ausgeschriebenen Stelle herstellst, sind sie in deinem Lebenslauf gut aufgehoben.

Gutes Layout zahlt sich aus

Koffer voller Geld

Das Erscheinungsbild deines Lebenslaufes kann dem Personaler das Leben einfacher machen. Wenn Du nach CV Layout oder Lebenslauf Vorlage googlest, findest Du verschiedenste Varienten. Word bietet ebenfalls Mustervorlagen, mit denen Du deinen Lebenslauf auch ohne Probleme selbst gestalten kannst. Klassische Formen sind tabellarisch aufgebaut, mit den Stationen links und den entsprechenden Fähigkeiten und Kenntnissen rechts. Alternativ dazu kannst Du eine Listenform wählen, in der Stichpunkte unter die einzelnen Stationen kommen. Letztendlich liegt es an dir. Wenn Du dich auf eine kreative Stelle wie Webdesigner bewirbst, kannst Du deinen Ideenreichtum demonstrieren. Willst Du es lieber dezent halten, kannst Du wichtige Details mit fettgedruckter Schrift hervorheben.
Kurz und übersichtich erfüllt dein Lebenslauf Personaler-Träume. Mit deiner Unterschrift verleihst Du ihm noch einen persönlichen Touch.

Dein Lebenslauf, deine persönliche Note

Im Mittelpunkt deines Lebenslaufes stehen Du, dein angestrebter Job und warum ihr so gut zusammen passt. Wenn Du ihm individuellen Flair einhauchst, kannst Du dem Personaler genau das vermitteln. Selbst wenn es dir schwerfallen sollte, passende Fähigkeiten und Lebensstationen zu nennen, hilft dir das im Endeffekt weiter. Mit deinem Lebenslauf hast nämlich auch Du eine bessere Übersicht darüber, was Du kannst und welche Stelle zu dir passt.

Artikel von
Jonas Reiter
Master of Words and Arousal

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