Dein Profilbild, dein persönlicher Touch

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Das gilt auch bei deinem Lebenslauf, Du kannst dich mit deinem Lächeln nämlich vielseitig in Szene setzen.


Das Foto im Lebenslauf ist keine Pflicht. Der Personaler muss sich aber kein Bild mehr von dir machen, wenn Du schon eins für ihn bereit stellst. So bleibst Du ihm im Gedächtnis und das macht deine Bewerbung attraktiv – aber nur wenn Du ein Bild in guter Qualität auswählst.

Bild' dir deine Meinung

Ob Du deiner Bewerbung ein Profilbild beilegen willst, liegt ganz bei dir. Mit dem allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzt (AGG) sichert dir der Staat dein Recht auf eine Bewerbung ohne Foto von dir zu. Das soll Diskriminierung vorbeugen, kann dir aber auch einen entscheidenden Vorteil nehmen. Viele Personaler würden sich nämlich über etwas greifbare Persönlichkeit in deinem Lebenslauf freuen. Mit deiner Austrahlung kannst Du noch mehr rüberbringen als mit den kurzen Abrissen über die Stationen in deinem Lebenslauf. Ein neues Gesicht bleibt eher hängen als der tausendste Absatz über den immer gleichen Abschluss. So kann der Personaler schon mal ungefähr abschätzen, wie Du am Arbeitsplatz wirken wirst. Wird in der Stellenausschreibung aber explizit um eine Bewerbung ohne Bild gebeten, ist es sinnvoll, dieser Bitte nachzukommen. Am Ende des Tages soll der Personaler ja mit deiner Bewerbung zufrieden sein.

Dein Profilbild für den ersten Eindruck

mann mit Bart Profilbild

Wenn Du dich mit einem Foto von dir bewirbst, kannst Du dem Personaler zeigen, wer Du bist. Mit deinem Bild kannst Du untermauern, was Du dann später schreibst, nämlich dass Du zur Stelle passt. Deswegen ist es sinnvoll, dir zu überlegen, welche Fähigkeiten und Kompetenzen der Personaler in dir sucht. Willst Du zum Beispiel als Webdesigner durchstarten, macht es Sinn, dich aufgeschlossen und kreativ zu zeigen. Soll es der Job als Sales-Spezialist werden, sind eine seriöse Ausstrahlung und Zielstrebigkeit angemessen.

Stellschrauben für ein gutes Bild

stehende Schraube scharf und liegende Schrauben unscharf

Den gewünschten Effekt erreichst Du über Körpersprache und deine Kleidung. Du kannst dich darüber informieren, was in der Branche gängig ist. Als angehender Bankkaufmann ist der Anzug zum Beispiel dem bunten Shirt samt Goa-Hose vorzuziehen. Du kannst generell darauf achten, dich so zu präsentieren, wie Du auch zum Bewerbungsgespräch erscheinen möchtest. So beugst Du Überraschungen auf der Arbeitgeberseite vor.
Neben deinem Outfit und deiner Körpersprache kannst Du noch an weiteren Schrauben drehen, um möglichst viel aus deinem Profilbild herauszuholen. Zunächst hilft ein guter Kontrast zwischen dir und dem Hintergrund, dich hervorzuheben. Ein heller Hintergrund dürfte dabei auch das Gemüt des Personalers aufhellen, dem dein Bild in die Hände fällt.

Zeig dich, wie Du bist

Wenn Du dann noch einen frischen und aufgeweckten Eindruck vermittelst, umso besser. Es lohnt sich wirklich ausgeschlafen und mit guter Laune zum Fototermin zu kommen. Auf dem Bild sieht man, wenn Du dich nicht wohl fühlst. Auch wenn Du mit dem Fotografen nicht zurecht kommst, hinterlässt das Spuren. Dein Profilbild wird dich am besten widerspiegeln, wenn Du entspannt Du selbst sein kannst. Natürlichkeit ist immer noch das beste Mittel, um sympathisch zu wirken.

Probier' dich aus

Frau mit Stil vor orangener Wand

Die Fotosession beim Fachmann ist die ideale Gelegenheit, Neues auszuprobieren. Mit einem guten Fotografen hast Du nämlich auch gleich einen erfahrenen Berater an deiner Seite.
Farben, die Du nicht so häufig trägst, Kombinationen, die Du immer schon mal ausprobieren wolltest oder das schicke Hemd, das Du eigentlich nur zum Feiern anziehst: Für die neue Stelle könnten sie genau das Richtige sein. Hol' dir ruhig eine zweite Meinung von Freunden und Familie ein. Ob das Foto selbst in Farbe oder in schwarz-weiß sein soll, hängt von dir ab. Auch hier tut es nicht weh, zu fragen, wie das Bild auf andere wirkt. Spiel' mit den verschiedenen Möglichkeiten, bis Du wirklich zufrieden bist.

Bewerben mit Persönlichkeit

Es steckt viel Arbeit und Engagement in einem Profilbild. Durch diesen Aufwand bekommst Du einen persönlichen Kanal, um einen Eindruck von dir zu vermitteln. So machst Du deinen Lebenslauf nahbarer und er bleibt im Gedächtnis – wenn Du dich natürlich zeigst und dich wohl fühlst. Ein gutes Gefühl kannst Du nämlich nur übertragen, wenn Du es auch selbst hast. Dein Profilbild kann dich also von deiner besten Seite zeigen und Türen öffnen, die dir sonst verschlossen blieben.


Ein Artikel vonJonas Reiter
Jonas Reiter

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