Mehr Reichweite für deine Stellenanzeige

Stellenanzeigen bieten viel Potenzial, optimiert zu werden. Doch alle Arbeit ist umsonst, wenn niemand sie findet. Mit mehr Reichweite, erreichst Du mehr passende Bewerber.


Da hast Du deine Stellenanzeige auf Hochglanz poliert, bewusst eine übersichtliche Struktur gewählt und deinen Text verständlich formuliert – und dann bekommt kein einziges einsames Talent auf Jobsuche dein Meisterwerk auf den Bildschrim. Warum? Weil deine Ausschreibung in den Weiten des Internets untergeht. Für den letzten Feinschliff deiner Stellenanzeige feilst Du am besten an der Reichweite.

Bevor es losgeht

Mann vor Tafel

Wie beim Formulieren deiner Texte geht es bei der Reichweite darum, wen Du erreichen willst. Dabei hilft es, dir zu überlegen, wen Du dir für deine Stelle vorstellst. Was macht deine idealen Kandidaten aus? Sind sie ausgelernt oder an der Uni? Bringen sie Fachkompetenzen mit oder sind sie neu in der Branche? Indem Du dich so in die Jobsuchenden hineinversetzt, erstellst du eine sogenannte Persona. Mit dieser Technik arbeiten auch Marketing Experten, um ihre Zielgruppe zu erreichen. Die Persona ist auch für dich die Grundlage dafür, wie Du Talente im Netz erreichst und abholst.
Ob deine Wunschbewerber ihre Suche auf Google beginnen oder sich direkt auf Jobportalen umschauen, sie arbeiten immer mit Schlagworten über ihre angestrebte Stelle. Für den Titel deiner Anzeige ist es also günstig, wenn sich die Suchbegriffe deiner Kandidaten in ihm widerspiegeln. Stell dir deine Stellenanzeige als Antwort auf eine Anfrage bei Google vor. Wonach suchen Bewerber also in der Regel? Die meisten interessieren sich für die Art der Anstellung, die Berufsbezeichnung, die Branche und in welcher Stadt die Stelle liegt.

Wohin mit der Stellenanzeige?

Google bietet eine gute Möglichkeit, weiträumig nach Bewerbern zu fahnden und mit google for jobs eine eigene Art von Jobbörse, aber dazu später mehr. Möchtest Du aber gezielt auf deine Persona zugehen, führt dich der Weg unweigerlich zu den Jobportale dieser Welt. Diese Plattformen versammeln eine mehr oder weniger ähnliche Gruppe von Menschen auf ihren Webseiten. So treffen sie eine Vorauswahl für dich und Du hast eine höhere Chancen, die passenden Bewerber zu erreichen. Suchst Du etwa in erster Linie Studierende, versprechen die Jobbörsen von Universitäten und Portale wie Jobmensa oder Campusjäger Erfolg.
Bei uns auf enwork findest Du Talente aus allen Bereichen.
Es lohnt sich, deine Stelle auf breit aufgestellten Plattformen wie auch Xing oder LinkedIn auszuschreiben. Du erreichst nämlich mehr Bewerber, wenn Du auf mehreren Kanälen gleichzeitig Präsenz zeigst. Für eine höhere Reichweite drängt es sich förmlich auf, nicht nur die eigene Karriereseite, sonder auch Plattformen wie Xing LinkedIn oder Stepstone zu nutzen. Deswegen wollen wir dich in Zukunft bei diesem Multiposting unterstützen. Schon jetzt bieten wir den Kandidaten auf unserer Webseite an, sich auf Jobs zu bewerben die sie in den Weiten des Internets entdeckt haben.

Bewerber am Handy

Handy auf weißem Grund

Mittlerweile gehört es zum guten Ton, sich über die Jugend am Handy aufzuregen. Damit ist der erste Schritt für mehr Reichweite getan: Die Erkenntnis darüber, dass sich immer mehr auf dem Smartphone abspielt. So nutzen auch viele Talente verstärkt ihr Handy, um ihren Traumjob zu finden. Damit sie ihren Traum in deiner Stelle erfüllt sehen, kannst Du ihnen entgegenkommen. Das sagenumwobene responsive Design (zu Deutsch reagierendes Design) macht's möglich. Einfach gesagt sorgt responsive Design dafür, dass sich deine Stellenanzeige an das Gerät des Nutzers anpasst. Das ist von Vorteil, da die verschiedenen Endgeräte auch verschiedene Voraussetzungen mit sich bringen.
Der Bildschirm eines Computers ist klassischerweise breiter als er hoch ist, während ein Handybildschirm hochkant daherkommt. Dadurch ist am PC an den Seiten deutlich mehr Platz. Wenn Du diesen Raum voll ausnutzt, wird es auf dem Handy sehr eng. Deine Anzeige ist dann sehr unangenehm zu lesen, die sogenannte User Experience leidet. Und wenn ein Leser leidet, ist er in der Regel nicht mehr lange ein Leser – zumindest nicht mehr deiner Stellenanzeige. Responsive Design nimmt den Bewerbern diese Last und lässt sie länger in deiner Anzeige verweilen, sodass sie ihre volle Wirkung entfalten kann.

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Google for jobs

Laptop mit google Startseite

Im Mai 2019 hat Google seinen Hut in den Ring der Jobplattformen geworfen – und das ohne eine eigene Plattform im engen Sinne einzurichten. Google for jobs erweitert die bekannte Funktion der Suchmaschine um eine Zusammenfassung von Stellenanzeigen aus dem gesamten Netz. Google durchkämmt dazu Jobbörsen und Karriereseiten wie deine. Sucht nun jemand etwa nach Marketing Manager Job oder Marketing Manager Frankfurt, bekommt er oder sie von Google eine Box mit den Ergebnissen vorgesetzt. Das Ganze sieht der Nutzer noch bevor die Ergebnisse der normalen Suche, auch organische Suche genannt, angezeigt werden. Mit einem Klick auf die Box öffnet sich eine Ansicht mit allen Stellen, die Google gefunden hat. Auch die klassischen Filteroptionen anderer Jobportale haben in diese Ansicht Einzug gehalten. Für die Bewerbung werden die Nutzer auf die Seite weitergeleitet, auf der Google die Anzeige entdeckt hat.

Das birgt Potenzial für deine Stellenanzeige, wenn Du aber nicht mitziehst büßt sie sichtbarkeit im Netz ein. Du kannst deine Stellenanzeige nämlich nicht proaktiv in diese Vorauswahl einstellen, wie es auf Jobplattformen gängig ist. Stattdessen gibt Google einige Richtlinien für die Struktur deiner Anzeige vor, damit sie dargestellt wird.

Die Vor- und Nachteile

Der größte Vorteil von google for jobs liegt in der Übersicht für die Jobsuchenden. Die Nutzer müssen sich nicht durch die Ergebnisse der organischen Suche klicken und verschiedene Jobplattformen abklappern. Google analysiert die verwandte Suchanfragen und spielt deine Anzeige auch, selbst die Schlagworte nicht eins zu eins übereinstimmen. So erreichst du noch mehr Bewerber, die Box mit Stellenanzeigen ist als Boost für deine Reichweite viel Wert. Auch wenn sie nicht der Weisheit letzter Schluss ist.
Problematisch ist, dass Google viele Daten von dir verlangt. Du zahlst zwar nichts für die extra Reichweite, investierst aber mehr Arbeit in deine Ausschreibung. Die Bewerbung über google for jobs ist darüber hinaus immer noch kompliziert und umständlich. Die Kandidaten sind darauf angewiesen, dass die Stellenanzeigen verständlich geschrieben sind und ihre Nerven nicht zu sehr strapazieren.

Die Vorgaben

Kompass auf Hand

Google setzt auf Uniformität der Stellenanzeigen. Dabei gibt es zwingende Anforderungen, ohne die deine Ausschreibung nicht angezeigt wird, und solche, die sie für die Suchmaschine relevanter macht. Viele dieser Angaben sind aber ohnehin sinnvoll für deine Stellenanzeige. Alle Vorgaben findest du auf der Seite schema.org, auch wenn die Seite nicht sehr übersichtlich daherkommt.
Zwingende Anforderungen:

  • datePosted (Gib an, wann die Anzeige veröffentlicht wurde)
  • description (Die Stellenausschreibung muss auf HTML basieren)
  • hiringOrganization (Gib dein Unternehmen an)
  • jobLocation (Gib den Arbeitsort an)
  • title (Deine Anzeige braucht einen Stellentitel)
  • validThrough (gib an, bis wann die Ausschreibung gültig ist)

empfohlene Anforderungen:

  • applicantLocationRequirements (Gib an, wenn Home Office ohne andere Telearbeit möglich ist)
  • baseSalary (Gib das Gehalt an)
  • employmentType (gib die Art der Anstellung an)
  • identifier (gib eine eindeutige Kennzeichnung deines Unternehmens an)
  • jobLocationType (Gib an, wenn es sich ausschließlich um Heimarbeit handelt)

Letztlich hilft es auch, wenn Du deine Karrierewebseite aktuell hältst und veraltete Stellenanzeigen herausnimmst. Für dich ist auch wichtig, dass Google for jobs ein eigenes Layout für deine Ausschreibung wählt. Möchtest Du dein Unternehmen über dein eigenes Design darstellen macht dir google also einen Strich durch die Rechnung. Um zu testen, wie gut deine Stelleanzeige gefunden wird, kannst Du selbst einmal nach ihr auf Google suchen.

Noch ein paar letzte Tipps

Um das letzte bisschen Reichweite aus deiner Stellenanzeige herauszukitzeln, hilft dir social Media. Sie sind der Inbegriff von Reichweite in der Welt der Jugend. Wenn Du deine Ausschreibung mit deinen social Media Kanälen verknüpfst, können deine Leser die ausgeschriebene Stelle teilen, wenn sie vielleicht nicht für sie selbst aber für Freunde und Bekannte passt.
Du musst dich aber nicht einzig und allein auf das Internet verlassen. Wenn Du die Zeit erübrigen kannst, sei auf Jobmessen, Karrieretagen und ähnlichen Events präsent. auch hier kannst du an deine Persona zurückdenken. Wo wirst du deine Wunschberwerber wohl antreffen, was sind ihre Anlaufstellen? Je mehr Du auf die Bewerber von dir aus zugehst, desto eher wirst du deine Stelle ideal besetzen. Ob nun im Netz oder auf Jobmessen.


Ein Artikel vonJonas Reiter
Jonas Reiter

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